Frühjahr 1948

Frühsommer 1948
Eine Zeit, die noch Jahrzehnte lang nachwirkt

1948 - Noch immer ist Europa eine Landschaft aus Trümmern, Chaos, Ratlosigkeit und Verzweiflung. Das Ende des Zweiten Weltkriegs hat dem Kontinent zwar äußeren Frieden gebracht. Aber die Schlachtfelder - die realen, die politischen und die seelischen – sind noch lange nicht aufgeräumt. Und mit der Währungsreform in den Westzonen des besetzten Deutschlands manifestiert sich die tiefe Kluft zwischen den Kriegsalliierten, die in den Monaten davor immer tiefer wurde und kurz darauf zur Berlin-Blockade und zur Spaltung Europas für die kommenden Jahrzehnte führen wird. Drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs steht Europa wieder an einer historischen Schwelle. Wird der Kontinent Frieden finden? Werden sich die Hoffnungen der Menschen auf eine bessere Zukunft erfüllen?
Aus den Alliierten von gestern sind die Feinde von heute geworden. Ein Eiserner Vorhang trennt Ost und West und es sieht so aus, als ob er lange abgesenkt sein würde.

Dokumentarfilm
90 Minuten
Regie
Mathias Haentjes
Drehbuch
Mathias Haentjes
Co-Produktion
Tag/Traum Filmproduktion, Köln