Der Film „Schwarzes Gold – die wahre Geschichte“ erforscht die wahren Hintergründe des Ölbooms in der Lüneburger Heide. Dafür begibt Schauspieler Aaron Hilmer sich auf Spurensuche. Das Dorf Wietze ist damals Mekka der Ölförderung – die Fördertürme stehen hier dicht an dicht, Bohrloch reiht sich an Bohrloch. Heute erinnert in Wietze das Deutsche Erdölmuseum an diese Zeit.
Aaron Hilmer trifft den Leiter des Museums, Stephan Lütgert. Von ihm erfährt er, wie der Ölboom das kleine Heidedorf verändert hat. Am Filmset der Serie bekommt Aaron Hilmer Besuch von dem heute 94jährigen Herbert Falk. Der Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Wietze, erzählt dem Schauspieler, wie er in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit die Öl-Förderung wahrgenommen hat. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf ein Stück deutscher Geschichte, das bis heute nachwirkt – und über das doch kaum jemand spricht.
Auch sprechen die beiden über das tragische Ende der Wietzer Erdölförderung zu Beginn der 1960er Jahre. Weitere Zeitzeug:innen und Historiker ergänzen mit ihren Erinnerungen und Expertisen die 45-minütige Dokumentation, die persönliche Geschichten mit historischen Fakten verknüpft und zeigt: Der Ölboom von Wietze war mehr als nur ein technisches Abenteuer – es war ein gesellschaftliches Ereignis von nationaler Tragweite.