»Ein wunderbar komischer Dokumentarfilm.« ttt – titel, thesen, temperamente - ARD

Am 06.11.2025 ist unser Kinodokumentarfilm MANCHE MÖGEN'S FALSCH von Stanislaw Mucha im Verleih von W-Film in den Kinos gestartet!
Kinostarts
Premiere

Was ist echt? Was ist falsch? Und wer entscheidet, was ein ORIGINAL ist?

In der Fälscherstadt Dafen malen tausende Künstler Tag und Nacht die Meisterwerke von van Gogh, Monet und Rembrandt – Millionen Bilder jedes Jahr, die rund um die Welt verkauft werden. Stanislaw Mucha wirft einen humorvollen und scharfen Blick auf Originale, Kopien und den Wert der Kunst – ein faszinierender Dokumentarfilm über Kreativität im Zeitalter der unbegrenzten Reproduktion.

In der südchinesischen Fälscherstadt Dafen entstehen täglich Millionen Meisterwerke: Tausende Maler kopieren die Ikonen der  Kunstgeschichte – von van Gogh bis Monet – während Familien mitten unter den Bildern leben, schlafen und träumen. Ein Richter für 30 Euro, ein kleiner van Gogh für 45, Monets Seerosen für 120, Rembrandts Selbstporträts für 150 – sogar das Lächeln der Mona Lisa ist zu haben. Jährlich verlassen über 10 Millionen Bilder die Ateliers – in Großbestellungen nach Europa und Amerika.

Doch wer sind die Menschen, die diese kunstvollen Kopien erschaffen? Einzigartig und humorvoll erzählt von Stanislaw Mucha.

Geboren 1970 in Nowy Targ (Polen), ist Stanislaw Mucha ein vielfach ausgezeichneter Regisseur und Autor von Dokumentar- und Spielfilmen. Nach einem Schauspielstudium in Krakau und ersten Theaterengagements stu dierte er Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Seit Ende der 1990er Jahre lebt und arbeitet er in Deutschland.
Neben zahlreichen Publikumspreisen wurde er unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet.
Muchas Handschrift zeichnet sich durch eine besondere Balance von dokumentarischer Genauigkeit und erzählerischem Witz aus - und macht ihn zu einer der eigenständigsten Stimmen des europäischen Dokumentarfilms.

Das Foto stammt von der Kölner Premiere im Oden Kino, © W-FILM / Klauß Wohlmann